Damit Sie wissen, dass Sie eine exzellente Chemikalie (Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff) ergreifen hilft es Erfahrungen anderer Nutzer zu recherchieren. Lesen Sie über die Wirkungsdauer und die Wirkung nach der Ejakulation der Pille Ihrer Wahl nach. Oft fragt man sich wie lange hält an, was ich meinem Geschlechtspartner offerieren möchte.
Dieses Mittel zur Potenzsteigerung wurde ursprünglich in Österreich hergestellt und ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich. Es gilt offiziell als Nahrungsergänzungsmittel und enthält im Wesentlichen drei Inhaltsstoffe: Brennessel, Rosmarin, Schachtelhalm. Es soll angeblich Schwächezustände innerhalb des Sexuallebens mindern und die erektile Dysfunktion ausschalten. Das Mittel steigert das allgemeine Wohlbefinden, ob es allerdings zu einer gesteigerten Potenz beiträgt, ist fraglich.
Ein P.S. schon vorab: "Egal, ob aus dem Sexshop oder vom Apotheker: Keines der rezeptfreien Mittel wirkt wirklich sexuell anregend oder potenzfördernd", sagt Dr. Gerd Glaeske, Leiter der Abteilung für Versorgungsforschung mit Arzneimitteln der Universität Bremen. Wundermittel gibt es – wie sonst im Leben auch – nicht. Auch nicht unter den Potenzmitteln. Wirksame Präparate sind rezeptpflichtig, und: "Wenn es Durchhänger bei der Erektion gibt, steht vor der Therapie mit Potenzmitteln eine genaue Diagnose", rät Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg.
Ferner kann es auch zu Nasenbluten, Schwindel oder einem niedrigen Blutdruck kommen, wenn Cialis angewendet wird. Folgeschäden sind von diesen Effekten allerdings nicht zu erwarten, was als weiterer Vorteil gilt. Da die Wirkung von Cialis sehr lange ist, könnten die Nebenwirkungen auch etwas länger anhalten. Dafür treten diese allerdings laut Erfahrungsberichten seltener auf. 

Wenn es bereits zu einer erektilen Dysfunktion gekommen ist, können sogenannte PDE-5 Hemmer wie zum Beispiel Viagra & Co. zum Einsatz kommen. Diese sorgen für eine Erweiterung der Blutgefäße im Schwellkörper, so dass es zu einer Erektion bzw einer härteren Erektion kommt. Bei diesen meist sehr chemischen Präparaten ist allerdings mit zum Teil schweren Nebenwirkungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Sehstörungen oder niedriger Blutdruck zu rechnen.


Neben einem allgemein gesunden Lebensstil, zu dem Sport ebenso gehört wie eine ausgewogene Ernährung, können Sie Ihre Erektionsfähigkeit z.B. mit Beckenbodengymnastik verbessern. Auch gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Rauchen, Übergewicht und Erektionsproblemen. Beides wirkt sich negativ auf die Gefäßgesundheit aus, was wiederum Potenzprobleme zur Folge haben kann. Zwar wird Selbsthilfe bei Impotenz die Problematik alleine nicht beheben, aber Sie können den Besserungsprozess aktiv unterstützen.
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Und werden dann darauf hingewiesen, dass mit Viagra vieles noch schöner sein könnte. Heißt es doch: Auch derjenige, bei dem alles in Ordnung ist, "kann die Anzahl der Erektionen bei entsprechender Medikation steigern". Für den Gesundheitsexperten Glaeske ist das ein Zeichen dafür, wie sehr die Pharma-Branche jenseits von Krankheiten mit lukrativer Lebenshilfe Geld verdienen will. "Wünsche werden über die Pillendose befriedigt", sagt Glaeske. Es gehe darum, "immer jung, immer fit, allzeit bereit" zu sein.

Wenn es im Bett nicht gut läuft, kann das unterschiedliche Gründe haben. Einer davon ist die erektile Dysfunktion, das heißt, wenn der Mann Erektionsschwierigkeiten hat. Entdeckt als eine Nebenwirkung bei der Erforschung eines Präparats gegen Bluthochdruck, kann Männern seit mittlerweile 20 Jahren geholfen werden – der Wirkstoff Sildenafil kam 1998 unter dem Markennamen Viagra auf den Markt. Eine Erfolgsgeschichte für die Pharmafirma Pfizer und für viele Männer und Frauen, denn jeder dritte Mann leidet im Laufe seines Lebens unter Erektionsstörungen.


Noch Weniger kennen das Wirkprinzip und die Risiken von herkömmlichen Potenzmitteln wie Viagra, Cialis, Levitra, Cobra oder Vihado. Selbst die Konsumenten von Potenzmitteln informieren sich selten genauer und geben sich mit den schwammigen Beipackzetteln zufrieden. Und das, obwohl die erektile Dysfunktion ein weit verbreiteteres Phänomen auf der ganzen Welt ist – viel weiter, als es allgemein bekannt ist. Sowohl Umfragen als auch der wachsenden Potenzmittel-Nachfrage zufolge ist es eindeutig, dass die Zahl der Betroffenen konstant zunimmt.
Doch Potenzpillen nur als Life-Style-Präparate abzutun, wäre falsch. Ärzte streiten darüber, inwieweit körperliche oder seelische Probleme die Potenzstörungen auslösen: "Fragen Sie einen Urologen, so wird er sagen, 80 Prozent der Störungen sind organisch bedingt. Psychologen würden hingegen sagen, dass 80 Prozent psychische Ursachen haben", sagt der Psychotherapeut Folker Fichtel vom Klinikum der Uni Frankfurt.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass es immer ratsam ist zunächst einmal ein rezeptfreies Potenzmittel auszuprobieren, bevor man zu den bekannten Chemiekeulen greift! In der Praxis hat sich gezeigt, dass natürliche Potenzmittel sehr gut bei leichten bis mittleren Formen von Potenzschwäche bzw. erektiler Dysfunktion helfen. Bei schweren Formen der Impotenz können aber zumeist nur noch rezeptpflichtige Potenzmittel Linderung verschaffen.
Der Potenzmittel Vergleich zeigt, dass alle getesteten Potenzmittel eine ähnlich hohe Erfolgsquote beim Mann aufweisen. Dieses Ergebnis ist der Tatsache geschuldet, dass alle zugelassenen, rezeptpflichtigen Potenzmittel in die Klasse der PDE-5-Hemmer fallen und somit im Wirkprinzip identisch sind. Die Abweichungen in den Testergebnissen ergeben sich daher ausschließlich auf Basis von Patientenaussagen, welche selbstverständlich von Fall zu Fall variieren können.
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