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Neben historisch bekannten volkstümlichen Potenzmitteln (z. B. spanische Fliege) und meist unwirksamen unseriösen Mitteln, die in Illustrierten angeboten oder durch Spammails beworben werden, sind von der pharmazeutischen Industrie verschiedene therapeutisch wirksame Potenzmittel entwickelt worden, die man peroral (Tabletten, Kapseln) oder topisch (Cremes, Injektionen, „Minizäpfchen“) anwenden kann.

Bei Ginseng handelt es sich um ein raffiniertes Extrakt, welches aus der Ginsengpflanze gewonnen wird. Es ist in anderen Ländern schon seit vielen Jahrhunderten verbreitet, um die Produktion eines männlichen Sexualhormons zu steigern. Auch dieses Mittel ist ohne Rezept in allen Apotheken erhältlich und weitestgehend unbedenklich. Ob es potenzsteigernd wirkt, ist jedoch umstritten.


Die bekannten Potenzmittel Viagra, Cialis, Levitra und Spedra sowie eventuelle Generika bilden die Medikamentengruppe der PDE5-Hemmer. Die jeweiligen Wirkstoffe sind chemisch miteinander verwandt und setzen auf den gleichen Wirkungsmechanismus. Im Körper setzen alle bei der natürlichen biochemischen Reaktion der Erektion an. Unterschiede zwischen den Wirkstoffen gibt es aber dennoch. Das betrifft vor allem die Zeit bis zum Wirkungseintritt und der Wirkungsdauer. Im Einzelfall gibt es auch unterschiedliche Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten und natürlich auch teilweise große Unterschiede im Preis.
Gerüche haben eine starke Wirkung auf unser Unterbewusstsein, daher hat sich in vielen Fällen von Potenzstörungen und sexueller Unlust die Aromatherapie bewährt. Zu den Düften, die beim Mann für Entspannung und Anregung sorgen, zählen vor allem Ingwer, Kümmel, Sandelholz und Kardamom. Frauen, die ihr sexuelles Verlangen steigern möchten, sollten hingegen zu Iris, Neroli oder Jasmin greifen.
Wie ein betroffener Mann seinen Potenzproblemen zuleibe rücken möchte, ist aber natürlich seine Entscheidung. Solange er es bei rein natürlichen Pulvern, Getränken und Lebensmitteln belässt, ist die Gefahr sich zu schaden gering – allerdings auch die Chance auf sexuellen Erfolg. Riskant wird es erst, wenn angeblich natürliche Potenzmittel mit chemischen Erektionshilfen versetzt werden. Es hat einen guten Grund, warum Viagra und Co. streng geprüft werden und verschreibungspflichtig sind.
In Deutschland ist es nicht möglich, Potenzmittel rezeptfrei zu kaufen. Es ist ein Rezept vom Arzt nötig. Potenzmittel ohne Rezept von einem Arzt einzunehmen, kann für Männer gefährlich sein. Vor allem in Verbindung  mit nitrathaltigen Medikamenten sollte man bei der Tabletteneinnahme gegen Impotenz sehr vorsichtig sein. Wie bei allen anderen Medikamenten, muss auch bei der Nutzung von Erektionsmitteln mit Nebenwirkungen gerechnet werden. Es ist ratsam, sich vor der Einnahme gründlich die Packungsbeilage durchzulesen. Daher empfiehlt es sich, Potenzmittel nicht rezeptfrei zu kaufen.
Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Vier Urologen und zwei Kardiologen können mir nicht erklären, warum ich an einer erektilen Dysfunktion leide. Seit 2 Jahrzehnten ist mein Blutdruck gut eingestellt, sonst habe ich keine Erkrankungen. Ich bin 54 Jahre alt, wiege 82 kg bei einer Größe von 180 cm, nehme morgens ein Sartan, bin Nichtraucher, Sportler, esse mediterran, trinke wenig Alkohol, meine Lebensführung ist bewusst.

Natürliche Potenzmittel sind ein zweischneidiges Schwert: Einerseits eilt ihnen der Ruf voraus, ‚natürlich‘ zu sein und somit auch ‚gesund‘ und ungefährlich. Andererseits ist es den Meisten bekannt, dass man mit natürlichen Potenzmittel  nicht die sofortige Wirkung hat wie mit chemischen Potenzmittel wie Viagra und Co. Grundsätzlich sind natürliche und pflanzliche Potenzfördernde Mittel ungefährlich für Männer, die in relativ guter Gesundheit verkehren. Trotzdem ist ärztliche Beratung ein muss für jedem, dem mit Potenzproblemen kämpft. Die Wirkung bei natürlichen Potenzmittel tritt in der Regel nicht sofort ein, aber bei regelmäßiger Einnahme  ist eine deutliche Verbesserung der Potenz schon nach einigen Wochen merkbar.
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